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Bauchdeckenstraffung
Die Bauchdeckenstraffung wird bei den Patientinnen durchgeführt, bei denen die Elastizität der Bauchhaut nachgelassen hat, insbesondere bei denen, die unter einem, nach der Schwangerschaft entstandenen Hautüberschuss in der unteren Bauchpartie leiden.
Der Eingriff wird in einer Dämmerschlafnarkose und unter örtlicher Betäubung durchgeführt.
Die Haut mit dem Fettgewebe wird von den Bauchmuskeln bis an den Rippenbogen getrennt; nachher wird die Haut gestrafft und der Hautüberschuss entfernt. Gerade Bauchmuskeln werden von innen zusammengezogen. Anschließend wird in der Bauchhaut "ein Fensterchen" ausgeführt, durch das der Nabel modelliert wird.
Unter die Bauchhaut werden für 7-10 Tage Redon-Drainagen eingeführt. Diese führen die sich anstauende Gewebeflüssigkeit ab und erleichtern dadurch die Verklebung der Bauchdecke. Nach dem Eingriff wird dem Patienten für 3-4 Wochen ein Stützmieder empfohlen.
Damit die Heilung positiv erfolgt, sind ärztliche Anordnungen zur Nachsorge streng einzuhalten, d.h. schonende Lebensweise und Verzicht auf körperliche Arbeit bis zu 3 Wochen nach der Operation.
Operationsdauer: 2,5 - 3 h